Asian Civilisations Museum

File 227Das Mitte der 1860er Jahre von J.F.A. McNair entworfene, im Neo-Palladin Stil erbaute Gebäude war früher ein Regierungsgebäude im Kolonialviertel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es in Empress Place Building umbenannt und seit den 1990er Jahren als Austellungszentrum genutzt. 2003 eröffnete dann das Asian Civilisation Museum seine Pforten.

Das Museum ist in 11 Galerien auf drei Level aufgeteilt und beherbergt einen Mikrokosmos der asiatischen Zivilisationen. Das Museum folgt keinem chronologischen Aufbau, sondern bietet dem Besucher themenbezogene Ausstellungen. Spezialisiert hat es sich auf die Geschichte Chinas, Südostasiens, Südasiens und Westasiens. Den Besucher erwarten zu dem Ausstellungsräume zum Singapur River. Neben einer direkten Sicht auf den angrenzenden Fluss wird die Bedeutung und Geschichte für Singapur und den Aufstieg der Stadt veranschaulicht. Die Südostasien - Ausstellung deckt 2500 Jahre Geschichte des Raumes ab, vom frühesten Handel bis heute. Der Islam, als eine der drei Hauptreligionen der Gegend, steht im Mittelpunkt der Westasien-Galerie. Der Drachen, eines der wichtigsten Symbole Chinas führt den Besucher auf verschlungenen Pfaden durch die chinesische Ausstellung. Zuletzt, auf zwei Galerien aufgeteilt, taucht der Besucher in die Religion, Wissenschaft und die Künste Südasiens ein. Das Museum arbeitet mit multimedialer Technologie um die Ausstellungen interaktiv zu gestalten.