Temple of 1000 Lights

File 221Der buddhistische Temple of 1000 Lights gilt als einer der Bekanntesten und meist Besuchtesten der Stadt. Sein eigentlicher Name lautet Sakaya Muni Buddha Gaya. Den Spitznamen erhielt er durch die nächtliche Illuminierung. Der Tempel ist in Little India in der Race Course Road gelegen und besonders am Abend bei voller Beleuchtung ein Besuch wert.

Zentrum des Tempels bildet eine 15 Meter hohe sitzende Buddhastatue, die von unzähligen Lichterketten umgeben ist. Erbaut wurde der Tempel 1927 von einem thailändischen Mönch namens Vatthisara. Dies erklärt auch die starken thailändischen Einflüsse in der Architektur und im Design.

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Die Wandmalereien in der Buddhahalle stellen die Suche Buddhas nach Erleuchtung dar. Am Vesak Tag erstrahlt die kleinerer Buddhastatue im Nebenraum in einer neuen Goldschicht, denn die Gläubigen kleben den  gesamten Tag über kleine Goldplättchen auf die Figur. In der thailändischen Tradition soll dies Glück und Wohlstand bringen.

Ein interessanter Aspekt des Tempels ist die Veranschaulichung der Harmonie zwischen Buddhismus und Hinduismus, wie er immer wieder in Singapur zwischen den Glaubensgemeinschaft zu finden ist. Im Sakaya Muni Buddha Gaya findet man neben der Buddha Statue auch eine vierköpfige Buddhafigur, die an den hinduistischen Gott Brahma erinnert.